Warum China seine Exportvorteile ändert
Laut mehreren Branchenberichten möchte China seine Solar‑ und Speicherindustrie stärker stabilisieren, internationale Preisverzerrungen reduzieren und Überkapazitäten abbauen. Die bisherigen Steuervergünstigungen hatten dazu geführt, dass chinesische Hersteller ihre Produkte besonders günstig exportieren konnten. Nun soll dieser Effekt schrittweise reduziert werden.
Kurzum:
Bisher hat China seine Solartechnik beim Export künstlich billiger gemacht. Diese Vergünstigungen fallen jetzt weg – und das hat Folgen für die Preise.
Was konkret ab April 2026 passiert
1. Solarmodule werden beim Export teurer
Ab April 2026 entfällt ein steuerlicher Vorteil, den Hersteller beim Export ihrer Module bisher erhalten haben. [pv-magazine.de]
Was heißt das für dich?
Solarmodule, insbesondere aus China, könnten im Laufe des Jahres spürbar teurer werden.
2. Batteriespeicher verteuern sich schrittweise bis 2027
Nicht nur Module sind betroffen, sondern auch Batteriespeicher und deren wichtige Bestandteile. Die Vergünstigungen werden bis Ende 2026 reduziert und ab 2027 komplett abgeschafft. [pv-magazine.de]
Was heißt das für dich?
Stromspeicher für das Eigenheim könnten deutlich stärker im Preis steigen als Solarmodule — und zwar über mehrere Schritte verteilt.
Was sollte man als Endverbraucher wissen?
Damit du die Auswirkungen besser einordnen kannst, hier ein kurzer Überblick:
Mehrwertsteuer‑Exportrabatt / Exportvergünstigung
Das ist eine Erstattung eines Teils der Mehrwertsteuer, den Hersteller beim Export erhalten.
Folge: Produkte können dadurch günstiger verkauft werden.
PV‑Modul / Solarmodul
Das ist das eigentliche Solarpanel, das Sonnenlicht in Strom umwandelt.
Batteriespeicher
Geräte, die überschüssigen Solarstrom zwischenspeichern, sodass du ihn abends oder nachts nutzen kannst.
Vorziehen von Exporten
Wenn Hersteller wissen, dass später höhere Kosten anfallen, exportieren sie vorher besonders viel.
Folge: Anfangs viel Ware, später womöglich Engpässe.
Welche Auswirkungen spürst du?
1. Solaranlagen könnten 2026 etwas teurer werden
Da viele Solarmodule in Deutschland aus China kommen, werden die höheren Kosten wahrscheinlich weitergegeben. Fachberichte sprechen von spürbaren Preissteigerungen. [evergreen-...systeme.de]
2. Speicherpreise könnten stärker steigen als Modulpreise
Weil die Vergünstigungen für Batteriespeicher erst sinken und dann abgeschafft werden, sind Eigenheimbesitzer 2026 besonders betroffen. [pv-magazine.de]
3. Lieferzeiten könnten schwanken
Anfang 2026: viele Hersteller liefern noch schnell vor April → gute Verfügbarkeit
Ab Mitte 2026: weniger Exporte → mögliche Engpässe [pv-magazine.de]
4. Hersteller aus Europa und anderen Regionen werden interessanter
Experten erwarten, dass Anbieter außerhalb Chinas an Bedeutung gewinnen könnten, da sich die Preise angleichen. [evergreen-...systeme.de]
Für dich heißt das: Mehr Auswahl – aber mit möglicherweise höheren Preisen. Deshalb nicht zu lange über Angebote brüten! Nachbarn mit einer PV-Anlage (von KSE) haben den richtigen Schritt schon getan.
Solltest du 2026 eine Photovoltaikanlage mit Speicher planen?
Hier die wichtigsten Empfehlungen für Endkunden:
✔ Besser früher als später planen
Je näher der April rückt, desto eher könnten Preise anziehen – besonders für Speicher.
✔ Angebote vergleichen lohnt sich mehr denn je
✔ Speichergröße überdenken
Es kann sinnvoll sein, eine größere Batterie zu wählen oder später aufzurüsten.
✔ Lieferzeiten einkalkulieren
Plane Puffer ein, um Engpässe nach April 2026 zu vermeiden.
Fazit: Das Jahr 2026 bringt Veränderungen, aber auch Chancen
China verändert seine Exportpolitik – und das wirkt sich auf die Preise von Solarmodulen und Batteriespeichern aus.
Für deutsche Privatkunden bedeutet das:
Solaranlagen könnten teurer werden, vor allem Speicher
Frühzeitige Planung lohnt sich
Mehr Diversität im Markt kann langfristig auch Vorteile bieten
Wer 2026 eine Photovoltaikanlage plant, sollte die Entwicklungen im Blick behalten – und am besten frühzeitig aktiv werden.